Marathon, Kultur und Tapas in Madrid

Die spanische Hauptstadt Madrid war dieses Jahr das spektakuläre Ziel der Gerlinger Marathonis. Dabei gelangen Martin Nufer mit 3:16:24 Std. und Anja Worm mit 3:47:42 Std. die herausragenden Leistungen auf der anspruchsvollen Strecke über die 42,2 km. Gleich sieben weitere KSG-Sportler stellten sich erfolgreich der Herausforderung des Halbmarathons und der langen Distanz.

Madrid war aber nicht nur das Ziel für sportliche Aktivitäten. Es blieb reichlich Zeit, die lebendige Metropole zu erkunden. Die bunte Mischung von prunkvollen historischen Stadtteilen und die unglaubliche Vielfalt von Tapas-Bars in unzähligen kleinen Gassen und Plätzen war begeisternd. Wie die Spanier zogen die Gerlinger von einem Tapas-Lokal zum nächsten, um deren jeweilige Spezialität in uriger Atmosphäre zu erkunden - und dies für erfreulich wenig Geld. 

Madrid ist aber auch eine Hauptstadt des Fußballs. So pilgerte die Gruppe zum legendären Bernabeu-Stadion und besuchte ein Ligaspiel von Real Madrid. Am anderen Tag beherrschten die Fans von FC Barcelona und Sevilla die Stadt und stimmten sich gleichermaßen friedlich wie sangeskräftig auf das spanische Pokalendspiel Copa del Rey ein.

Nur eine halbe Stunde mit dem Zug entfernt liegt Toledo, das den Status Weltkulturerbe genießt. Auch hier warteten hinter jeder Ecke Sehenswürdigkeiten; besonders imposant war die Kathedrale mit ihrer wechselhaften Historie der verschiedenen Religionen über die Jahrhunderte.

Die beste Einstimmung auf den Marathon bot jedoch ein privater Frühstückslauf durch den ausgedehnten Retiro-Park im Herzen von Madrid. Er liegt in unmittelbarer Nähe von Start und Ziel des Laufs und ist bei den Einheimischen als Insel der Erholung sehr beliebt.

Die Laufveranstaltung am Sonntag mit rund 35.000 Läufern in den drei verschiedenen Wettbewerben Marathon, Halbmarathon und 10 km war insgesamt sehr gut organisiert. Allerdings hatte die Finanzkrise in Spanien offensichtlich auch Spuren an den Straßen hinterlassen, was für die mitunter dichtgedrängt laufenden Sportler nicht ungefährlich war. Dennoch ein absolut lohnendes, phantastisches Ziel für Läufer und Fanclub.

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